Mit neuen Technologien (bisher) ungenutzte biogene Reststoffe und CO2 verwerten

biogeniV koppelt erneuerbare Energie mit der Bioökonomie und ebnet damit einen Weg für eine klimaneutrale Zukunft.

Die von unserem Bündnis ausgewählten Technologien zur Herstellung grüner Kraft- und Wertstoffe sind vielfältig angelegt, um das Potential der Bündnisregion auszuschöpfen und neue Verwertungsketten zu schaffen.

Mit Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Hand fokussiert biogeniV verschiedene Innovationsbereiche: Technologien zur Biomethanolerzeugung, Technologien für mehr Ressourceneffizienz bei der Biogasherstellung, Technologien für die Verwertung von bisher ungenutzen Reststoffen wie Gülle und Gärresten,  zugeschnitten auf die regionalen Gegebenheiten.

News

29. REGWA Energie-Symposium

Auch biogeniV ist auf der REGWA vom 09. - 11.11. vertreten. Zum Thema Produktion von grünem Methanol als Derivat von regenerativ erzeugtem Wasserstoff hält Prof.Brandenburg einen Vortrag zum Potential von Plasmatechnologien zur Verwertung von biogenem Kohlendioxid.

 

2. Fachbeiratssitzung

Am 9. September 2022 fand die zweite Sitzung des Fachbeirats zum Bündnis biogeniV am Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie (INP) in Greifswald statt. Drei Konzepte für Verbundvorhaben in den Pfaden Verwertung biogenener Reststoffe, Verwertung von Biogas und Vernetzung Anklamer EnergieRegion wurden mit dem Fachbeirat diskutiert und konnten im Ergebnis erfolgreich verteidigt werden. Die an den Vorhaben beteiligten Partner werden nun die zugehörigen Projektanträge einreichen.

Erstes biogeniV-Bündnistreffen

Ein Update zum Stand der Dinge, einige organisatorische Fragen und Absprachen zu den aktuellen und kommenden Vorhaben standen auf der Agenda des ersten biogeniV-Bündnistreffens am 22.06.2022 in Anklam. Nach einem Vormittag voller aktueller Informationen aus dem Bündnis und einem Rundgang über das Gelände der Cosun Beet Company wurde am Nachmittag in Gruppen an den aktuellen Anträgen und den nächsten Skizzen gearbeitet.

WIR! Förderung – Wandel durch Innovation in der Region

Das Programm WIR! des Bundesministeriums für Bildung und Forschung fördert neue regionale Bündnisse, um einen nachhaltigen innovationsbasierten Strukturwandel in allen strukturschwachen Regionen Deutschlands zu initiieren.

Das Bündnis biogeniV - die Verwertung biogener Reststoffe - konnte 2021 als eines von 23 WIR! Bündnissen die Jury des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) überzeugen. In einem zweistufigen Verfahren hat sich das Bündnis aus mehr als 130 Bewerbungen mit seinem regionalen, technologisch innovativen Konzept durchgesetzt und erhält nun für die Umsetzung bis zu 15 Millionen Euro.

WIR! richtet sich an breit angelegte regionale Bündnisse unterschiedlichster Akteure, die gemeinsam Innovationsfelder identifizieren. Mit neuen strategischen Ansätzen sollen sie die vorhandenen Innovationspotenziale ihrer Region in die Zukunft überführen. Mit Kreativität, Mut und Weitblick sollen so das Profil der Region gestärkt und neue Perspektiven für den Strukturwandel eröffnet werden.

Menschen im Mittelpunkt, ungenutzte Potenziale und nachhaltige Strukturen

Der Förderansatz ist bewusst themenoffen und stellt die Menschen vor Ort in den Mittelpunkt. Einerseits sind sie in besonderem Maße vom Strukturwandel betroffen. Andererseits liegt es in ihrer gemeinsamen Kompetenz und Verantwortung, das für sie relevante Innovationsfeld selbst zu definieren. Auf diese Weise setzen die Akteure vor Ort ihre ganz eigene Innovationsdynamik in Gang und legen die Basis für strukturelle Veränderungen in ihrer Region.

WIR! adressiert vornehmlich Regionen, die noch kein national sichtbares Profil in ihren Innovationsfeldern entwickelt haben und über ungenutzte Innovationspotenziale verfügen. Diese Potenziale sollen die WIR!-Bündnisse ausschöpfen.